Ablauf

Das Aufnahmeverfahren der HWBV

Wenn geklärt ist, dass örtliche Anbieter keine Möglichkeit sehen, einen Menschen mit Behinderung und herausforderndem Verhalten zu begleiten, sind wir die richtigen Ansprechpartner.

In drei Schritten zur HWBV

  • Telefongespräch und Zusendung eines Informationsbogens.

  • Ausführliches, persönliches Kennenlerngespräch. Darstellung des Unterstüzungsbedarfs. Einblick in das Leben im HWBV.

  • Besichtigung von Haus, Gelände und Ateliers. Abschließende Entscheidungsfindung und Auswahl der Wohngruppe.

Wir nehmen uns Zeit für Sie

Nach dem ersten telefonischen Kontakt ergänzt ein Informationsbogen, der zugeschickt wird, den ersten Eindruck. Um den Menschen mit Behinderung kennenlernen zu können, ist uns ein persönlicher Kontakt in einem Gespräch wichtig. Hier werden Interessen, Vorlieben, Wünsche und Vorstellungen ausgetauscht, aber auch Fragen, Sorgen und Ängste bekommen hier ihren Raum. Wünsche und Möglichkeiten werden hier beleuchtet, um heraus zu finden, ob andere Wohnformen und Arbeitsmöglichkeiten ausgeschöpft wurden.

Bei einer ersten Darstellung des Unterstützungsbedarfs werden die unterschiedlichen Möglichkeiten bei uns im Haus besprochen. Menschen mit Behinderung, Eltern, Angehörige, Freunde und gesetzliche Betreuer werden so umfassend wie möglich informiert, um einen Einblick in das Leben im HWBV zu bekommen. Die Einbeziehung des Sozialamtes (Leistungsträger) zeigt sich schon im Vorfeld als sinnvoll.

Das Haus und Gelände kann besichtigt werden und nach Absprache auch eine Wohngruppe. Wenn sich die Beteiligten sicher sind, dass dies die richtige Wohnform ist, wird nach einer passenden Wohngruppe gesucht. Die Möglichkeit, sich auf eine Warteliste setzen zu lassen, ist gegeben.

Bei allen Kontakten ist uns wichtig, den Menschen mit seiner individuellen Zukunftsplanung in den Mittelpunkt zu stellen.

Kooperation mit den Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM)

Es besteht die Möglichkeit, dass die Menschen mit Behinderung für eine Arbeit in der WfbM von unserer Tagesstruktur (dem Atelier) vorbereitet werden, um einen guten Übergang zu gestalten. Eine praktische Erprobung in Form eines mehrwöchigen Praktikums hat sich hier bewährt.

Die Menschen die in der ausgelagerten Wohngruppe II in Oberhausen wohnen und auch einige Menschen aus Karlsruhe-Stupferich, gehen in die WfbM. In der Werkstatt für Menschen mit Behinderung geht es um eine wirtschaftlich verwertbare Arbeitsleistung bei der die Menschen mit Behinderung die Möglichkeit haben ihr eigenes Geld zu verdienen. Der HWBV kooperiert mit der Werkstatt in Graben-Neudorf, Bruchsal und Karlsruhe.

Nach einem Umzug vom Haupthaus in die ausgelagerte Wohngruppe II ist es Ziel, die gewonnenen Fähigkeiten weiter zu vertiefen und eine Eingliederung in die WfbM zu gestalten.

Daniela Farys

"Ich habe tolle Kollegen mit denen ich mich auf Augenhöhe austauschen kann und es kommt nie Langeweile auf. Nicht nur im Alltag, sondern auch auf unseren Mitarbeiterfesten haben wir immer jede Menge Spaß."

Personalverantwortliche